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Gedichte & Aphorismen

Der arme Mensch Meier

Der arme Mensch Meier ist
der zweite Beschenkte und auch
der Unwissende.


Der arme Mensch-Maier

Dieser ist sich selbst im Wege, das siehst an seiner Umgangspflege.
Auch er braucht ein Sozial Gefilde und grenzt doch aus die Tante Hilde.
Auch Typen liebt er auszugrenzen, wer ihm nicht passt, den Umgang Schwänzen.
Am besten sich noch bei bereichern. Die Hauptsach´ – fetten Umsatz speichern.
Weil wer viel hat, grenzt viel auch aus: Drum gibt es auch das Armenhaus: M. M.


Der zweite Beschenkte

Hunger ist ein Motor. Der Magen ist der Rotor. Der Darm verbraucht den Sprit, was heraus kommt nimmst nicht mit (außer vielleicht Hundehalter).
Keiner will dies haben, den Kram aus Darm und Magen. Und keiner mag drum reden, obwohl verlässt es Jeden.
Verdrängst den Druck bis wann? Bis die Hose voll zum Rand:
Vergleichst du das mit Nächstenliebe, auch dafür gibt es keine Diebe.
Jedoch sich verlieben, das Geschenk ist toll – noch jung bist geht’s mit Hosen voll: M. M.


Der Unwissende

Du mußt kein Dummer Kopf sein, um sonnst welch Dinge zu erkennen.
Es braucht kein Dummer Tropf sein, um dem was böse zu entrinnen.
Dort muß es nur ein Schopf sein, um enthemmt den Zopf zu packen.
Wird dort nur ein Glatzkopf sein, wirst hilflos dies wohl nennen – weil du weist nicht, wo kannst zerren: M. M.



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